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1. Projektziel: Unterstützung der kommunalen Radverkehrsplanung

Das Projekt soll Kommunen in der Radverkehrs-planung unterstützten. Da es derzeit keine breit aufgestellte und fortlaufend aktualisierbare Datengrundlage für die Radverkehrsplanung gibt und die finanziellen und personellen Ressourcen der Kommunen knapp sind, werden im Projekt verkehrliche Kenngrößen des Radverkehrs abgeleitet und den Kommunen bereitgestellt.

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2. Woher die Daten kommen: die Aktion STADTRADELN

Die Erhebung der Daten erfolgt im Rahmen der vom Klima-Bündnis durchgeführten Kampagne STADTRADELN, an der deutschlandweit Kommunen und Radfahrende teilnehmen. Während der mehrwöchigen Aktion werden mittels der auf dem Smartphone der Teilnehmer installierten STADTRADELN-App Daten zu den gefahrenen Routen der Radfahrenden erhoben.

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3. Welche Daten genutzt werden: GPS-Tracks und Sensordaten

Während des STADTRADELNs werden über die STADTRADELN-App Daten unterschiedlicher Smartphone-Sensoren aufgezeichnet. Dazu gehören bspw. Daten des GPS-Sensors, die Aussagen über die gefahrenen Strecken zulassen. Darüber hinaus werden Daten weiterer Sensoren aufgezeichnet (z.B. Beschleunigungssensor), die bspw. Aufschluss über Fahrverhalten oder Oberflächen¬beschaffenheit geben können.

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4. Datenschutz und -sicherheit: Einhaltung rechtlicher Vorgaben

Auf die an die TU Dresden übermittelten Daten hat nur die TU Dresden Zugriff. Zur Gewähr-leistung von Datenschutz und Datensicherheit werden angemessene personelle, technische und organisatorische Maßnahmen ergriffen, um eine den datenschutz¬rechtlichen Vorgaben der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (Art. 5 und 32 EU-DSGVO), des Bundesdatenschutz-gesetzes (BDSG §9) sowie des Sächsischen Datenschutzgesetzes (§10 SächsDSG) ent-sprechende Datensicherheit zu gewährleisten.

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5. Was mit den Daten geschieht: Berechnung von Kenngrößen

Die erhobenen Daten werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke und die Berechnung relevanter Verkehrskenngrößen der an der Aktion STADTRADELN teilnehmenden Kommunen genutzt (z.B. Verkehrsaufkommen, Geschwindigkeiten, Wartezeiten). Die Daten derart anonymisiert und aggregiert, dass kein Personenbezug hergestellt werden kann. Von diesem Zeitpunkt an stehen diese als sog. Sachdaten (z.B. in Form von thematischen Karten) für die Kommunen zur Verfügung.

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6. Wer von den Daten profitiert: Verkehrsplanung und Radfahrende

Die kommunale Verkehrsplanung und die Radfahrenden selbst sind die Profiteure des Forschungsprojekts. Durch die Analyse und Aufbereitung der Daten ermöglichen wir den Kommunen, ihre Planung der Radverkehrs-infrastruktur zu verbessern. Konkret bedeutet das eine besser an die Bedürfnisse der Radfahrenden angepasste Planung. Daher profitieren von dem Projekt letztlich auch die am STADTRADELN teilnehmenden Radfahrenden in den Kommunen.

Bildquellen: TU Dresden (Bild 1, Bild 5, Bild 6), Klima-Bündnis (Bild 2), panthermedia (Bild 3, Bild 4)